Wallsbüll plant heute schon für übermorgen

Zurück zur Startseite 26. September 2019
Die Vorsitzende im Sozialausschuss Heide Brodda freut sich auf die Unterstützung von Sven Schmidt. Foto: Reinhard Friedrichsen
Die Vorsitzende im Sozialausschuss Heide Brodda freut sich auf die Unterstützung von Sven Schmidt. Foto: Reinhard Friedrichsen

Wallsbüll: Die wohnbauliche Entwicklung in Wallsbüll geht planmäßig voran. Für die kleine Erweiterung des Baugebietes “Sommers Barg” mit fünf Grundstücken wurden nun die Verkaufspreise festgelegt: 60 Euro pro Quadratmeter sowie 55 Euro für die beiden Grundstücke am Waldrand, die eine Bebauungsgrenze zum Wald einhalten müssen. Die Preise ergeben sich aus den aufgelaufenen Kosten für Landkauf, Planung und Erschließung, denn die Gemeinde darf aus der Veräußerung keine Gewinne ziehen.

Angebote liegen vor

“Wenn wir in einem Jahr mit der nächsten Erweiterung in die Erde wollen, müssen wir nun die weitere Planung beginnen”, sagte Bürgermeister Arno Asmus und legte die Angebote für die Änderung der Flächennutzungsplanung und für den Bebauungsplan vor. Beides wurde für insgesamt 24.317 Euro an ein Planungsbüro vergeben. Die Erweiterung wird wahrscheinlich 18 Wohnbaugrundstücke umfassen, das Bauland wurde inzwischen von der Gemeinde erworben, der Flächennutzungsplan ist genehmigt.

Gute Ergebnisse

Die Vertretung konnte sich nun mit den Jahresabschlüssen der Jahre 2011 bis 2017 befassen. “Wir dürfen uns wahrlich nicht beschweren über die Zeiten, die wir hier erlebt haben”, sagte Asmus angesichts der Ergebnisrücklage von 474.592 Euro für 2017. “Insgesamt stehen wir top da”, ergänzte er angesichts des zu erwartenden positiven Ergebnisses auch für 2018. Inzwischen habe man begonnen, einen Teil des Geldes weiter in die Gemeinde zu investieren.

Wir dürfen uns wahrlich nicht beschweren über die Zeiten, die wir hier erlebt haben.

Bürgermeister Arno Asmus

Dies wird man auch zukünftig mit einigen Maßnahmen fortsetzen. Im nächsten Jahr soll die durch das Dorf führende Landesstraße saniert werden. Dies wird man zum Anlass nehmen, auch den Bürgersteig auf der Ostseite mit neuem Bordstein und Pflaster zu sanieren. Wenn die Telekom beginnt, Glasfaser ins Dorf zu bringen, wird man auch gleich das Gemeindehaus mit einem Anschluss versorgen. Überhaupt wird für den Ortskern eine Netzplanung erstellt werden müssen, um bei zukünftigen Baumaßnahmen in den Gehwegen gezielt vorgehen zu können.

Erfolgreiches Ferienprogramm

Heide Brodda konnte für den Sozialausschuss wieder von einem sehr erfolgreichen Ferienprogramm berichten, das Kosten von nicht einmal 200 Euro verursacht hat. “Alle Vereine haben sich wirklich tolle Sachen ausgedacht”, sagte sie. Mit der Nachwahl von Sven Schmidt als bürgerliches Mitglied ist ihr Ausschuss nach dem Ausscheiden von Mareike Thomsen wieder komplett.

Verlegung der Ortsdurchfahrt

Ein Ortsschild lässt sich aus verkehrstechnischen Gründen schon einmal versetzen, aber die Ortsdurchfahrt der Landesstraße ist festgelegt. Da sich die Bebauung der Gemeinde in Richtung Osterby beidseitig stark erweitert, hat Bürgermeister Asmus beantragt, den Beginn der Ortsdurchfahrt um 400 Meter zu verlegen. Dies ist laut Straßengesetz möglich. Für die Gemeinde macht es den Unterschied, dass die Bebauungsmöglichkeiten links und rechts der Straße innerhalb der Ortsdurchfahrtssteine (OD-Steine) günstiger sind. “Offensichtlich ist so etwas ein recht seltener Vorgang”, so der Eindruck von Asmus nach Kontakt mit den Genehmigungsbehörden.

Seit Jahren entfernt Bürgermeister Asmus das Jacobskreuzkraut in der Gemeinde höchstpersönlich, inzwischen ist man so gut wie frei davon. “In diesem Fall muss ich mich mal selbst loben”, bemerkte er.

SHZ / Flensburger Tageblatt 25. September 2019 / Reinhard Friedrichsen

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