Bauholz für die Wikinger-Siedlung “Vallsgaard”

Zurück zur Startseite 2. Februar 2010

Wallsbüll: Aus einem Jahrtausende alten Eichenwald, dem Wallsbüll Osterbyer Kratt, haben Mitglieder des Vereins “Freunde der mittelalterlichen Anlage Wallsbüll” in Eigenwerbung ihr Bauholz für die ersten beiden Gebäude in dem geplanten Nachbau einer Wikingersiedlung am Rande der Wallsbüller Freizeitanlage geschlagen.

In Absprache mit dem revierleitenden Förster Jürgen Lorenzen wurden Krüppel-Eichen mit bestimmten Astgabelungen gesucht, um in althergebrachter Weise zu bauen und den Erfordernissen der Statik zu entsprechen. Sogar das Kronenholz wurde zum späteren Verheizen im Dorf geerntet. Vereinsvorsitzender Jürgen Stein, gab bekannt, dass das Dorf “Vallsgaard” heißen soll. Pallisardenumzäunung und Versorgungsleitungen sind bereits fertig gestellt. Sobald die Witterung es zulässt, wird mit den Bauarbeiten für die ersten beiden Häusern begonnen. Entstehen sollen zum Auftakt eine Schmiede und ein Vorratshaus. Dafür können noch helfende Hände gebraucht werden, Informationen gibt es bei Jürgen Stein (04641-933150).

Insgesamt, so erläuterte Wallsbülls Bürgermeister Werner Asmus, sollen in der Anlage, die aus Mitteln der Aktiv- Region gefördert wird, acht Häuser entstehen, dabei sei der Weg das Ziel. Jung und Alt können ohne weitere Verpflichtungen mitarbeiten und so Eindrücke vom Leben in der Region vor 1.000 Jahren erhalten. Die Baugenehmigungen für alle geplanten Maßnahmen sind nach wochenlanger Überzeugungsarbeit bei den zuständigen Behörden endlich eingetroffen, so Asmus. “Einige Behörden mussten erst verinnerlichen, dass es vor 1.000 Jahren weder Vorschriften noch Baugutachten gab.” Dafür ist jetzt der beteiligte Architekt Jakob Rassmussen zuständig.

Quelle: Flensburger Tageblatt vom 2. Februar 2010 | Von rmw

Symbolbild Laternelaufen

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